So gehen wir das an

Jede Kindertagesstätte ist etwas ganz besonderes. Sei es die Lage oder die Ausstattung. Und jede Kita hat ihre ganz individuelle Handschift. Geprägt durch das Team und das pädagoische Konzept.

Aber auch Regeln, Pflichten und Gewohnheiten wie die Eingewöhnungszeiten oder die Aufsichtspflicht sind in jeder Kita unterschiedlich.

Für uns steht Dein Kind im Mittelpunkt. Denn die gesamte Kita verstehen wir als ein „Lernfeld“ für ein eigenständiges Wachstum zu einer verantwortlichen Persönlichkeit. Mit Spiel und Spaß. Mit Fördern und Fordern. Immer nach der Eigenart und Charakter des Kindes.

Unser pädagogisches Konzept

Unsere Kindertagesstätte ist ein Ort, der es dem Kind ermöglicht sich weiter zu entwickeln, in seiner Persönlichkeit, in seinem Verhalten zu anderen Kindern oder in seinen unterschiedlichen Fähig- und Fertigkeiten. Um dies zu erreichen ist eine ganzheitliche Förderung unser Ziel. Dabei haben wir die individuellen Bedürfnisse des Kindes in den unterschiedlichen Entwicklungsphasen im Blick.

Die Kindertagesstätte unterstützt und ergänzt die Erziehung des Kindes in der Familie. Im Mittelpunkt aller erzieherischen Bemühungen stehen das Kind und seine Lebensbezüge. Durch allgemeine und differenzierte Erziehungsarbeit ist die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes anzuregen. Wir arbeiten nach dem Situationsorientiertem Ansatz. Wir knüpfen an den Erlebnissen der Kinder an, an ihre Fragen, Wünsche und Bedürfnissen.

Wir versuchen dem Kind Zuwendung und Geborgenheit zu geben.
Es soll Wärme, Aufmerksamkeit und Verständnis erfahren.
Wir nehmen uns Zeit für das Kind und helfen ihm, sich in der
Gruppe zurecht zu finden.
Wir stärken die Persönlichkeit des Kindes, indem wir es so annehmen
wie es ist – und ihm dies auch deutlich zeigen.
Dann kann das Kind auch lernen, Regeln und Grenzen anzuerkennen.

Unsere pädagogische Arbeit beruht auf einem Miteinander von Kindergartenkindern und Hortkindern. Die „Kleinen“ lernen von den „Großen“ und die „Großen“ lernen Rücksicht und Hilfsbereitschaft. Sie entwickeln ein Verantwortungsgefühl für die Kindergartenkinder und es entstehen viele gute Bindungen.
Dieses Zusammengestalten ist ein wesentlicher Teil unserer pädagogischen Arbeit.
Für uns ist es daher wichtig, das Kind in seiner Gesamtheit zu fördern.
Wir lehnen uns an den Satz der Pädagogin Maria Montessori an „ Hilf mir es selbst zu tun“.

Um den Kindern zu ermöglichen, in die Gesellschaft hineinzuwachsen, erscheint es uns wichtig, Werten und Traditionen einen Platz in unserer Arbeit einzuräumen. Traditionen werden vor allem durch Feste wie z.B. Geburtstag feiern,
Fastnacht, Nikolaus und Weihnachten weitergegeben.

Ein respektvolles Miteinander und menschliche Umgangsformen wollen wir durch aktives Vorleben den Kindern näher bringen.

Mit diesen Grundvorstellungen wird in der Kindertagesstätte praktisch gearbeitet.

Eingewöhnungszeit

Wir möchten den Einstieg in die Kindergartenzeit für alle Beteiligten so behutsam wie möglich gestalten. Dem „Einleben“ der Kinder werden wir besondere Beachtung schenken.

Es wird einige Zeit brauchen, bis sich Ihr Kind an die Erzieherinnen, an die neuen Kinder und an die ungewohnte Umgebung gewöhnt hat, daher liegt es uns sehr am Herzen jedes Kind individuell an die Kindertagestätte zu gewöhnen.

Wir bitten Sie liebe Eltern, sich Zeit zu nehmen um den neuen Lebensabschnitt Ihres Kindes zu unterstützen. Individuell erstellen wir mit Ihnen gemeinsam einen Plan, in welchen Schritten wir Ihr Kind an unsere Einrichtung gewöhnen.

Damit sich Ihre Kinder und das pädagogische Personal mit jedem Tag ein bisschen näher kommen, bekannt und vertraut werden, versuchen wir, nicht mehrere Kinder gleichzeitig an die Kindertagesstätte heranzuführen. So besteht die Möglichkeit, dass sich eine Erzieherin in der Eingewöhnungszeit um ihr Kind kümmert und mit ihm gemeinsam die Einrichtung kennenlernt.

Aufsichtspflicht

Im Rahmen unseres Konzeptes möchten wir noch einmal hervorheben, was Aufsichtspflicht im Alltag der Kita bedeutet.

Die gesamte Kita soll ein „Lernfeld“ für die Kinder sein. Daher dürfen sie in allen Räumen und dem Außengelände nach vorherigen Absprachen und altersentsprechend auch alleine spielen.
Natürlich haben wir die Kinder trotzdem im Blick.

Die Kinder sollen gestärkt werden im Wachsen zu einer eigenständigen, für sich selbst verantwortlichen Persönlichkeit. Dies bedeutet, Freiräume in weit gesteckten Grenzen zu gewähren. Durch entsprechende Konsequenzen bei Überschreitungen dieser Grenzen lernen die Kinder schnell, Regeln zu akzeptieren und einzuhalten.

Daraus folgt, dass Aufsichtspflicht sicher nicht bedeutet, dass Kinder ständig unter erzieherischer Beobachtung stehen müssen. Das Maß der gebotenen Aufsicht richtet sich vielmehr nach dem Alter, der Eigenart und dem Charakter des einzelnen Kindes.